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Essay über die radikale Linke in Berlin und Gründe für die Unmöglichkeit mit diesen Strukturen eine radikale Veränderung der Welt zu erreichen

die kleine szene der radikalen linken -vor allem in berlin- hat sich spätestens mitte der neuziger jahre in ihren nischen installieren können. sicher pickst der staat, in form von behörden, gerichten oder der polizei manchmal in diese nischen hinein. sicher würden die anti-antifa und manche „normale“ bürger und bürgerinnen die szene gerne verschwinden lassen. doch realistisch betrachtet sind diese angriffe -die für den.die.* einzelne.n.* lebensbedrohlich, gar tödlich enden können- nicht das größte problem der szene. stellt man sich die frage, warum die strukturell relativ etablierte radikale linke mit ihrer funktionierenden infrastruktur, ihrem kulturellem umfeld und stabilem aktivist.inn.en.*.pool es nicht schafft in gesellschaftlich relevante diskurse einzugreifen, warum sie es nicht schafft positionen oder gar utopien zu formulieren, welche auch außerhalb der szene überhaupt nur wahrgenommen werden, so wird man.frau.* schnell auf die antwort verwiesen, dass das größte problem der szene die szene selber ist.
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